Soziales

Allgemeine Informationen

 

Im Folgenden finden Sie diverse Informationen rund um das Thema Soziales, geordnet nach verschiedenen Stichpunkten und versehen mit den jeweiligen Ansprechpartner/innen in der Stadtverwaltung Frechen.

 

Der "Familienwegweiser" der Stadt Frechen hält zusätzliche Informationen rund um das Thema für Sie bereit.


Soziales

 

Sozialhilfe

 

Aufgabe der Sozialhilfe ist es, den Leistungsberechtigten die Führung eines Lebens zu ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht. Die Leistung soll so weit wie möglich befähigen, unabhängig von ihr zu leben; darauf haben auch die Leistungsberechtigten nach ihren Kräften hinzuarbeiten. Zur Erreichung dieses Zieles haben die Leistungsberechtigten und die Träger der Sozialhilfe im Rahmen ihrer Rechte und Pflichten zusammenzuwirken.

 

Hilfe zum Lebensunterhalt

 

Personen, die nicht erwerbsfähig sind und ihren notwendigen Lebensunterhalt nicht ausreichend aus ihrem Einkommen und Vermögen bestreiten können, erhalten Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem III. Kapitel des SGB XII.

 

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

 

Bedürftige Personen ab dem 65. Lebensjahr und bei dauernder Erwerbsminderung ab dem 18. Lebensjahr haben Anspruch auf Leistungen der Grundsicherung nach dem IV. Kapitel des SGB XII. Für Personen, die nach dem 31.12.1946 geboren sind, wird die Altersgrenze entsprechend § 41, Abs. 2 SGB XII angehoben.

 

Hilfe zur Gesundheit

 

Hilfen zur Gesundheit werden lediglich entsprechend der Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen gewährt. Für Leistungen, die nicht von den Krankenkassen übernommen werden müssen, findet keine Bedarfsdeckung statt.

 

Eingliederungshilfe für behinderte Menschen

 

Durch die Eingliederungshilfe soll eine drohende Behinderung verhütet oder eine  bestehende Behinderung oder deren Folgen beseitigt oder gemildert werden.

 

Die Aufgaben der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen sind nicht auf die Stadt Frechen übertragen, sondern werden vom Sozialamt des Rhein-Erft-Kreises wahrgenommen: www.rhein-erft-kreis.de.

 

Hilfe zur Pflege

 

Die Hilfe zur Pflege hat hauptsächlich eine ergänzende Funktion zu den Ansprüchen der gesetzlichen Pflegeversicherung. Durch die Hilfe zur Pflege soll der Pflegebedarf sichergestellt werden, der durch andere Leistungsträger nicht abgedeckt wird.

 

Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten

 

Personen, bei denen besondere Lebensverhältnisse mit sozialen Schwierigkeiten verbunden sind, sind Leistungen zur Überwindung dieser Schwierigkeiten zu erbringen, wenn sie aus eigener Kraft hierzu nicht fähig sind. Soweit der Bedarf durch Leistungen anderer Vorschriften gedeckt wird, gehen diese Leistungen vor.

 

Hilfen in anderen Lebenslagen

 

Hilfen in anderen Lebenslagen sind die Hilfe zur Weiterführung des Haushalts, die Altenhilfe, die Blindenhilfe und die Hilfe in sonstigen Lebenslagen.

 

Die Aufgaben der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen sind nicht auf die Stadt Frechen übertragen, sondern werden direkt vom Sozialamt des Rhein-Erft-Kreises wahrgenommen: www.rhein-erft-kreis.de.

 

Bestattungskosten

 

Die erforderlichen Kosten einer Bestattung werden übernommen, soweit den hierzu Verpflichteten nicht zugemutet werden kann, die Kosten zu tragen.

 

Kontaktdaten und Öffnungszeiten

Stadt Frechen

Abteilung Soziales und Wohnen

Johann-Schmitz-Platz 1-3

50226 Frechen

 

Ansprechpartner/in:

 

Frau Bodeit, Buchstaben B - C

Tel. 02234-501326

Fax 02234-501440

E-Mail geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

montags-freitags 08.30-12.30 Uhr

und nach Vereinbarung.

 

Frau Fröhlich, Buchstaben L, R, U; V; Y

Tel. 02234-501327

Fax 02234-501440

E-Mail geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

montags-freitags 08.30-12.30 Uhr

donnerstags 14.00-18.00 Uhr

und nach Vereinbarung.

 

Herr Eul, Buchstaben K, M, N, X

Tel. 02234-501658

Fax 02234-501440

E-Mail geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

montags-freitags 08.30-12.30 Uhr

donnerstags 14.00-18.00 Uhr

und nach Vereinbarung.

 

Frau Schaffner, Buchstaben A, G

Tel. 02234-501295

Fax 02234-501440

E-Mail geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

montags-freitags 08.30-12.30 Uhr

donnerstags 14.00-18.00 Uhr

und nach Vereinbarung.

    

Frau Tsantekidis, Buchstaben S, W, Z 

Tel. 02234-501223

Fax 02234-501440

E-Mail geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

montags-freitags 08.30-12.30 Uhr

donnerstags 14.00-18.00 Uhr

und nach Vereinbarung.


Frau Haas-Riebling,  Buchstaben O, P, Q, T 

Tel. 02234-501475

Fax 02234-501440

E-Mail geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

montags-freitags 08.30-12.30 Uhr

donnerstags 14.00-18.00 Uhr

und nach Vereinbarung.

    

Frau Kolasinski, Buchstaben D - F, H - J

Tel. 02234-501482

Fax 02234-501440

E-Mail geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

montags-freitags 08.30-12.30 Uhr

donnerstags 14.00-18.00 Uhr

und nach Vereinbarung.


Leistungen für Bildung und Teilhabe

 

Aufgrund einer rückwirkend zum 01.01.2011 beschlossenen Gesetzesänderung haben Kinder und Jugendliche aus Familien im Leistungsbezug nach dem SGB II, SGB XII und aus Familien, die Kinderzuschlag oder Wohngeld erhalten, zusätzlich zum Regelbedarf Anspruch auf Leistungen für Bildung und Teilhabe.

 

Zu beantragen sind die zusätzlichen Leistungen für Bildung und Teilhabe bei den örtlichen Jobcentern oder beim örtlichen Sozialamt Ihrer Stadt. Dort erhalten Sie auch nähere Informationen.

 

 

Kontaktdaten und Öffnungszeiten

Stadt Frechen

Abteilung Soziales und Wohnen

Johann-Schmitz-Platz 1-3

50226 Frechen

 

Ansprechpartner/in:

 

Frau Zimmermann

Tel. 02234-501549

Fax 02234-501440

E-Mail geschützte E-Mail-Adresse als Grafik


Berechtigungskarten

 

Unter dem folgenden Link finden Sie Hinweise zu Voraussetzungen für die Ausstellung von Berechtigungskarten für ermäßigten Eintritt bei städtischen Einrichtungen und Veranstaltungen sowie den zuständigen Ansprechpartner in der Abteilung Soziales und Wohnen der Stadtverwaltung Frechen:


Härtefallfonds - Alle Kinder essen mit

Der bisherige Landesfonds "Kein Kind ohne Mahlzeit" wird neu ausgerichtet zu einem Härtefallfonds "Alle Kinder essen mit".
 
Für die Zeit bis zunächst 31.07.2015 sollen durch den Härtefallfonds "Alle Kinder essen mit" diejenigen Kinder und Jugendlichen, die in Kindertagesbetreuung und in Schulen an einer gemeinsamen Mittagsverpflegung teilnehmen und trotz Bedürftigkeit keine Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket erhalten, unterstützt werden.

 

Ansprechpartnerin:

 

Frau Fröhlich 

Tel. 02234-501327

Fax 02234-501440

E-Mail geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

montags-freitags 08.30-12.30 Uhr

donnerstags 14.00-18.00 Uhr

und nach Vereinbarung.


Teilhabe und Inklusion

   

Im Zuge der Umsetzung der UN-Behindertenkonvention hat die Stadt Frechen für sich die Aufgabe angenommen, den Frechener Bürgerinnen und Bürgern mit und ohne Behinderung ein weiteres Beratungsangebot zur Verfügung zu stellen.

Neben Themen wie die barrierearme Gestaltung des Sozialraumes, bietet die seit dem 01.07.2017 tätige Fachkraft für Teilhabe und Inklusion offene Sprechstunden an, initiiert Arbeitskreise und verfolgt das „übergeordnete Ziel“, inklusive Prozesse anzustoßen, zu unterstützen und zu begleiten.

Die Stadt Frechen ist in vielen Fragen rund um die Themen Teilhabe und Inklusion zwar keine eigenständige Leistungsbehörde. Durch das neu geschaffene Beratungsangebot kann allerdings kommunal eine angemessene Beratung über Leistungsansprüche und Unterstützungsmöglichkeiten erfolgen.

Frechen ist insofern gut für die Umsetzung des neu geschaffenen Bundesteilhabegesetzes aufgestellt.

  

 

Die Fachkraft für Teilhabe und Inklusion

   

Dienstliche Stellung, interne Aufgaben und Schwerpunkte:

Die Stelle der Fachkraft für Teilhabe und Inklusion ist thematisch dem Fachdienst 5, Abt. 50 zugeordnet. Innerhalb der Stadtverwaltung beinhaltet sie die Wahrnehmung von Querschnittsaufgabe, aber auch praktische niederschwellige Beratung von Menschen mit Behinderung und oder deren Angehörigen.

 

Externer Wirkungskreis:

Außerhalb der Stadtverwaltung setzt sich die Fachkraft für Teilhabe und Inklusion für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung ein. Sie möchte ins Gespräch kommen, sensibilisieren für die Thematik, Probleme diskutieren, Lösungen erarbeiten

Zu den Aufgaben gehört unter anderem die  Kooperationen mit BürgerInnen, mit Verbänden, Institutionen und Netzwerken.

 

 

Unser Beratungsangebot für BürgerInnen in Frechen

- Hilfen nach dem Bundesteilhabegesetz

 

Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe und unterhaltssichernde Leistungen werden von verschiedenen Leistungsträgern erbracht.

 

 • SGB II - Grundsicherung für Arbeitsuchende

 

 • SGB III - Arbeitsförderung

 

 • SGB V - Gesetzliche Krankenversicherung

 

 • SGB VI - Gesetzliche Rentenversicherung

 

 • SGB VII - Gesetzliche Unfallversicherung

 

 • SGB VIII - Kinder- und Jugendhilfe/Eingliederungshilfe

 

 • SGB XI - Soziale Pflegeversicherung

 

 • SGB XII - Sozialhilfe/Eingliederungshilfe

  

 • Bundesversorgungsgesetz - Kriegsopferversorgung

  

                                                                         

Wir bieten ratsuchenden behinderten Menschen und ihren Angehörigen fachkundige Informationen zu regionalen Unterstützungsangeboten und individuellen Beratung zu Leistungsansprüchen.

   

Die Beratung ist offen für alle, unabhängig von Konfession, Herkunft und ethnischer Zugehörigkeit, erfüllt aber nicht die Voraussetzungen einer Rechtsberatung.

   

Rechtsberatung ist Rechtsanwältinnen und -anwälten bzw. Beratungsorganisationen vorbehalten.

Die Fachkraft für Teilhabe und Inklusion hat keine Möglichkeit, Behörden oder anderen Stellen Weisungen zu erteilen bzw. ein bestimmtes Handeln vorzuschreiben.

  

 

Kontakt:

   

Simone Neweling    

Abteilung 50 – Soziales und Wohnen

Fachdienst 5– Jugend, Familie und Soziales 

Johann-Schmitz-Platz 1-3

50226 Frechen

 

Zimmer:   414

Tel.:         +49 (0) 2234 501-617

E-Mail:      geschützte E-Mail-Adresse als Grafik

Web:         www.frechen.de

 

Offene Sprechstunde

montags/mittwochs/freitags 08.30-12.30 Uhr

donnerstags 14.00-18.00 Uhr

und nach Vereinbarung

 

 

 

Übersetzung in Leichte Sprache

 

Die Vereinten Nationen haben die Vereinbarung

über Rechte von Menschen mit Behinderungen geschrieben.

In schwerer Sprache heißt die Vereinbarung:

Behinderten-Rechts-Konvention.

Die Vereinbarung schützt die Rechte

von allen Menschen mit Behinderungen.

Sie schreibt den Ländern und Städten vor,

welche Veränderungen es geben muss damit Menschen mit Behinderungen überall teilnehmen können.

Zum Beispiel sollen die Städte barrierefrei werden

 

Das Wort Barriere kommt aus dem Französischen.

Es bezeichnet etwas Trennendes oder ein Hindernis zwischen Sachen und Menschen.

So wie eine Bahnschranke. Hat man freie Bahn ist das Barrierfrei.

Um Barrierfrei zu werden, müssen also noch mehr Sachen und Hilfen leicht zu benutzen und

zu verstehen sein.

Das hilft am Ende allen.

Der Frau mit dem Kinderwagen, dem Mann mit dem Gipsbein, der Dame mit dem Rollator,

dem Mann der noch nicht so gut Deutsch spricht und der Frau im Rollstuhl und vielen

anderen auch.      

Damit das auch passiert, müssen viele Menschen miteinander reden und Entscheidungen treffen.

Dafür hat die Stadt Frechen einen Ansprechpartner bestimmt.

 

Mein Name ist Simone Neweling und ich bin die Fachkraft für Teilhabe und Inklusion der

Stadt Frechen

 

Was ich tue:

Ich treffe mich mit unterschiedlichen Menschen die in Vereinen, in Schulen, in Einrichtungen

für Menschen mit Behinderung, in Beratungsstellen arbeiten und dort unterstützt werden

Ich spreche mit ihnen darüber wie man Frechen barrierefrei machen kann.

Außerdem berate ich Menschen mit Behinderung wenn sie eine Frage haben

 

Ich habe ein Büro im Rathaus mit der Nummer 414 im 4. Stock

Hier bin ich persönlich und telefonisch erreichbar.

  

Montag              8:30 Uhr - 12:30 Uhr

Mittwoch            8:30 Uhr – 12:30 Uhr

Freitag               8:30 Uhr – 12:30 Uhr

Donnerstag     14:00 Uhr – 18:00 Uhr

 

Meine Telefonummer ist:       

Vorwahl Frechen 02234 Durchwahl 501-617

 

Welche Fragen ich beantworten kann:

Wo bekomme ich oder meine Familie Hilfe?

Welche Hilfen gibt es?

Wo kann ich hingehen wenn ich in meiner Freizeit etwas unternehmen will?

Was kostet das?

Wer bezahlt die Hilfen die ich brauche?