Ein gesellschaftlicher Beitrag von unschätzbarem Wert

Bürgermeisterin Susanne Stupp (mi.) dankte der Mitbegründerin Eva Bötel (li.) und der Vorsitzenden Lieselotte Porschen (re.) im Haus am Bahndamm für ihren ehrenamtlichen Einsatz im Arbeitskreis der Leiterinnen und Leiter der Frechener Altenclubs und Altentagesstätten. Stellvertretend für alle engagierten Frauen und Männer nahmen die beiden Frechenerinnen jeweils einen Strauß Blumen entgegen.

Frechen: Arbeitskreis der Altenclubs feiert 40-jähriges Bestehen

Das Engagement vieler ehrenamtlich arbeitender Frauen und Männer rückte die Seniorenberatung der Stadt Frechen jetzt bei einem „Dankeschön“-Abend im Haus am Bahndamm in den Fokus der Öffentlichkeit.

 

Es hat in Frechen eine gute Tradition, dass den Menschen, die sich als Leiterinnen und Leiter ehrenamtlich in Altenclubs und Altentagesstätten engagieren, gedankt wird. In diesem Jahr stand der gemeinsame Abend im Licht eines kleinen Jubiläums, denn der so genannte „Arbeitskreis der Leiterinnen und Leiter der Frechener Altenclubs und Altentagesstätten“ besteht in diesen Tagen seit genau 40 Jahren.

 

Bürgermeisterin Susanne Stupp, Fachdienstleiter Georg Becker und die Seniorenberaterinnen Sabine Thöne und Sonja Fienert nahmen sich gemeinsam Zeit, um mit den Frauen und Männern während einer kleinen Feier ins Gespräch zu kommen. Susanne Stupp sagte in ihrer Begrüßung: „Gerade in Zeiten des demografischen Wandels ist der Beitrag, den ältere Menschen für unsere Gesellschaft leisten, von unschätzbarem Wert. Nicht nur die ehrenamtliche Arbeit und die Zeit die investiert wird, sondern vor allem auch durch die praktischen Hinweise unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger kann die Verwaltung sich auf die geänderten Anforderungen einstellen.“ Wichtige Themen sind dabei beispielsweise „altengerechtes Wohnen“, ortsnahe Pflegeplätze und die Verkehrsinfrastruktur, aber auch kulturelle und sportliche Angebote.

 

Derzeit existieren in Frechen 13 Begegnungsstätten für ältere Menschen. Seinen Ursprung hat der Arbeitskreis in einigen Frechener Kirchengemeinden, wo Ende der 1960-er und Anfang der 1970-er Jahre schon gemeinsame Nachmittage für ältere Menschen in den Räumlichkeiten der Kirchen stattfanden. Daraus entstanden im Laufe der Jahre in allen Frechener Kirchengemeinden Altenclubs zum regelmäßigen Austausch, Kaffeetrinken, Gesprächen und Ausflügen.

Die Betreuung der Seniorinnen und Senioren übernahmen von Beginn an ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, meist aus der Frauengemeinschaft der jeweiligen Pfarrei.

 

Im Sommer 1975 trafen sich die Leitungen der Altenclubs dann zur Gründung einer „Arbeitsgemeinschaft Altenarbeit“ im Pfarrsaal von St. Severin. Damit war die Geburtsstunde des Arbeitskreises offiziell begründet. Durch regelmäßige Treffen wurde die Zusammenarbeit in den nachfolgenden Jahren intensiviert.

 

Seit 1984 gehört eine Vertreterin des Arbeitskreises dem Sozialausschuss der Stadt Frechen an. Die Aufnahme in den politischen Fachausschuss machte schon damals auf den Stellenwert des Arbeitskreises als „Sprachrohr der Frechener Seniorinnen und Senioren“ aufmerksam. 2003 wurde der Arbeitskreis für seine Arbeit mit der Ehrengabe der Stadt Frechen ausgezeichnet.

 

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