Gesprächskreis Gewerbliche Wirtschaft

Zum „Gesprächskreis Gewerbliche Wirtschaft“ hatte Bürgermeisterin Susanne Stupp in das Rathaus eingeladen.

Das Ziel: Ein Gewerbeflächenkonzept entwickeln

Bürgermeisterin hat zum „Gesprächskreis Gewerbliche Wirtschaft“ eingeladen

 

Auf Einladung von Bürgermeisterin Susanne Stupp kamen jetzt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Frechen und die Verantwortlichen der Mitgliedsfirmen in der Interessenvereinigung Frechener Unternehmer (IFU) im Rathaus der Stadt zusammen.

 

Bürgermeisterin Susanne Stupp und der IFU-Vorsitzende Horst Winkelhag nutzen das Treffen im Sitzungssaal, um einerseits einen Blick zurückzuwerfen und andererseits den Blick in die Zukunft zu richten. Das traditionelle Treffen im Rathaus wurde auch in diesem Jahr wieder von der städtischen Wirtschaftsförderung geplant, organisiert und durchgeführt.

 

In ihrer Rede an ihre Mitarbeiter und die Unternehmensvertreter ließ die Bürgermeisterin auch die aktuelle Flüchtlingssituation nicht aus. „Gerade in der heutigen Zeit – manche sprechen auch von einer Krisenzeit – erlebe ich Frechen als überaus starke Gesellschaft. Ich werde jetzt nicht das überstrapazierte ‚wir schaffen das?‘ in den Mund nehmen, möchte Ihnen aber die Frage stellen: ‚Wer schafft es, wenn nicht wir?“

 

Bürgermeisterin Susanne Stupp weiß um ihre Verantwortung. Inhaltlich ließ sie ihre Zuhörerinnen und Zuhörer an ihren Gedanken über ein soziales und ökologisches Frechen teilhaben. „Die Bürger und auch ihre Eigeninitiativen wollen wir stärken, auch Unternehmer, die mit Mut in unserer Stadt Arbeitsplätze schaffen und investieren“, so die Bürgermeisterin. Es sei eine Vorstellung zu entwickeln, die die Stadt Frechen in den kommenden Jahren braucht. „Zwischen der Metropole Köln und den Nachbarstädten im Rhein-Erft-Kreis hat Frechen ein eigenes Profil, das wir städteplanerisch, verkehrstechnisch, wirtschaftlich und kulturell weiter schärfen können“, lud die Bürgermeisterin zum Gespräch und zur Diskussion ein.

 

Ein wichtiges Arbeitsfeld mit Blick auf die Unternehmenslandschaft in Frechen wird zukünftig die Arbeit an einem Gewerbeflächenentwicklungskonzept sein. „Gewerbeflächen sind knapp geworden. Auch wenn es uns gelingen wird, an anderer Stelle in der Stadt weitere Flächen auszuweisen, sind die vermeintlich attraktivsten Flächen an der Autobahn fast alle voll.“ Auch in der Nachbarschaft gibt es Bewegungen im Gewerbe. „Flächen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft in Marsdorf werden nun doch nicht so genutzt, wie man lange angenommen hat – und die Auswirkungen bekommen wir in Frechen zu spüren.“ Dies sind Tatsachen aus der die Schlussfolgerung gewachsen ist, dass ein aktuelles Gewerbeflächenentwicklungskonzept zu entwickeln ist. Das wird auch die wichtigen Fragen beantworten, was zukünftig noch angesiedelt werden kann. Dabei sind die wichtigen Kriterien wie „niedriger Flächenverbrauch, möglichst geringe Verkehrsbelastung, qualifizierte Arbeitsplätze und die Gewerbesteuerzahlung am Standort Frechen von besonderer Bedeutung.“