Stadt Frechen verstärkt E-Mobility-Infrastruktur

Bürgermeisterin Susanne Stupp und Michael Stangel von innogy gaben die neue Ladesäule auf dem Parkplatz am Johann-Schmitz-Platz jetzt offiziell frei. Auf dem kleinen Parkplatz neben dem Frechener Rathaus stehen ab sofort zwei Parkplätze ausschließlich für E-Autos zur Verfügung.

innogy installiert Ladesäule für Elektroautos

Infrastruktur bildet Grundlage für Elektromobilität

 

Eine Ladestation für Elektroautos steht ab sofort in der Stadt Frechen auf dem Rathausparkplatz am Johann-Schmitz-Platz zur Verfügung.

 

Bürgermeisterin Susanne Stupp nahm gemeinsam mit Michael Stangel, Leiter „Kommunales Partnermanagement“ der Region Westliches Rheinland und Lydia Bauer, Kommunalbetreuerin, beide  innogy, die „Strom-Tankstelle“ in Betrieb. „Mit unserem Engagement im Bereich Elektromobilität leisten wir einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Wir sorgen für die Infrastruktur, ohne die eine alltägliche Nutzung von Elektroautos nicht möglich ist“, erklärte Michael Stangel. Bürgermeisterin Susanne Stupp, die selbst seit mehr als zwei Jahren ein Elektroauto fährt, zeigte sich sichtlich angetan von der Neuerung in der Frechener Innenstadt. Ihrer Meinung nach hat Frechen den Mut dazu, das Thema der Elektromobilität offensiv anzugehen. „Frechen zeige sich insgesamt bei der Entwicklung neuer Mobilitätsideen sehr aufgeschlossen“, hielt sie bei der offiziellen Inbetriebnahme fest.

 

Elektroautos sind sauber und leise, sie unterstützen die Schonung fossiler Brennstoffe und die Einhaltung der künftig europaweit geltenden CO2-Grenzwerte. Auch der nahezu geräuschlose Motor trägt zur Verbesserung der Lebensqualität in den Städten bei. „Das Thema Elektromobilität ist ein Zukunftsthema, das wir seit einigen Jahren vorantreiben. Die öffentlichen innogy-Ladestationen sind die Grundlage für eine flächendeckende Einführung von Elektroautos und Entscheidungshilfe für potenzielle Käufer“, sagte Michael Stangel beim Vor-Ort-Termin.

 

22 Kilowatt Strom an jeweils einer von zwei Ladepunkten liefert dieser Ladestationstyp der innogy. Eine Haushaltssteckdose bringt es lediglich auf zwei bis drei Kilowatt. Leistungsfähige Batterien in den Elektrofahrzeugen ermöglichen bereits jetzt Reichweiten von über 100 Kilometern. Die erforderliche Strommenge hierfür kann man bei einer entsprechenden Batterie schon in 60 Minuten laden. Durch die automatische und intelligente Identifizierung über das Ladekabel funktioniert der Aufladevorgang unkompliziert: Die Ladesteuerung der Station erkennt das Fahrzeug des Kunden und leitet die Informationen über die geladene Energiemenge per Mobilfunk an das innogy-Kundencenter weiter.

Die beiden speziell ausgewiesenen Parkplätze stehen ausschließlich für E-Autos zur Verfügung. Fahrzeuge mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren stehen dort widerrechtlich.