Richtfest an der Johannesschule

Bürgermeisterin Susanne Stupp bedankte sich bei den vielen Beteiligten Menschen für ihr Engagement.

Neubau und Sanierung liegen im Zeitplan

Beim Neubau und der Sanierung der Johannesschule in Frechen-Königsdorf hat die Stadt Frechen einen weiteren Meilenstein gesetzt: Es wurde Richtfest gefeiert.

 

Die etwa 20 Millionen Euro teure Investition der Stadt liegt unverändert gut im Zeitplan. Mit dem Einzug in die neue Schule rechnen die Projektverantwortlichen um Bürgermeisterin Susanne Stupp im August 2018. Dann erfolgt auch die Sanierung des Altbaus an der Friedrich-Ebert-Straße. Diese wird im März 2019 abgeschlossen sein, so dass aktuell mit einer voraussichtlichen Fertigstellung des Gesamtprojekts inklusive der Außenanlagen im Mai 2019 zu rechnen ist.

 

Foto: Bauleiter Rene Keller (mi.) von der Firma Pretzer und Projektleiter Fabian Decker (re.) von der Stadt Frechen beim Richtspruch.

Das riesige Projekt kommt ohne finanzielle Förderung aus und wird vollständig aus den finanziellen Mitteln des städtischen Haushalts gezahlt. Bürgermeisterin Susanne Stupp: „Das Projekt verläuft vorbildlich. Die inhaltlichen Ziele, wie auch Kosten und Termine, sind eingehalten. Der Rohbau der neuen Baukörper ist fertiggestellt und die Fenster- und Fassadenbauer haben ihre Arbeiten begonnen.“

 

Die bauliche Umsetzung der neuen Gebäudeteile erfolgt in Massivbauweise in Beton und Mauerwerk mit einer Nutzung auf drei Ebenen. Eine Besonderheit bei diesem Projekt: Zusätzlich zur Neubaumaßnahme wurde eine vollständige Interimsschule in Stahlmodulbauweise auf dem gleichen Grundstück errichtet. Sie besteht aus dem Klassen- und Betreuungsbau „Auf dem Bolzplatz“ mit 16 vollwertigen Klassenräumen und Sanitäranlagen sowie aus dem Schulverwaltungsbereich „Kömp“.

 

Teil der Interimsschule ist auch der aktuelle Altbau an der Friedrich-Ebert-Straße. Eine besondere Herausforderung ist der Neubau und die Sanierung der Bestandsbauten zeitlich parallel zum laufenden Schulbetrieb.

 

Mensa und Aula halten nach der Fertigstellung gemeinsam Flächen für etwa 300 Gäste bereit und sind als Versammlungsstätte für 680 Besucherinnen und Besucher gleichzeitig zugelassen. Die Johannesschule wird später bis zu 5 Klassenzüge beheimaten. Der Mensabetrieb mit der Speisenausgabe ist für bis zu 150 Schülerinnen und Schüler gleichzeitig ausgelegt. Vorgesehen ist die spätere Nutzung in drei Abschnitten mit je 150 Jungen und Mädchen, also insgesamt 450 Schülerinnen und Schüler pro Tag.

 

Die Architektur der neuen Gebäudeteile orientiert sich modern und dennoch zeitlos sachlich an der erforderlichen Nutzung und spannt den Bogen der Bestandsgebäude aus 1907, 1926 und 1951 in die Moderne. Es entsteht ein Arrangement aus neuen und bestehenden Baukörpern zu einem vernetzten Gebäudekomplex mit klaren Strukturen. Der Zugang erfolgt zukünftig über den zentral gelegenen Haupteingang an der nördlichen Grundstücksgrenze. Dieser Bereich ist großzügig überdacht und ermöglicht einen barrierefreien Zugang in die Aula und Mensa. Die innere Erschließung hält multifunktionale Flure und einen Aufzug bereit.