Rotary Club Köln Dom spendet 80 neue Schulranzen

Die symbolische Spendenannahme im Frechener Rathaus: 80 neue Schulranzen stellt der Rotary Club Köln Dom der Stadt Frechen zur Verfügung. Die Ranzen sollen in erster Linie Flüchtlingskindern zur Verfügung gestellt werden, die in Frechen zur Schule gehen.

Rotary Club Köln Dom spendet 80 neue Schulranzen

Flüchtlingshilfe: „Integration von Kindern besonders wichtig“

 

80 Schulranzen, gefüllt mit Utensilien für den Schulbesuch, stellte jetzt der Rotary Köln Dom als Spende für hilfsbedürftige Menschen in Frechen zur Verfügung. Die neuen Ranzen werden dem Wunsch der Spender nach insbesondere für Flüchtlingskinder bereitstehen.

 

Bürgermeisterin Susanne Stupp nahm die Spende jetzt gemeinsam mit Sozialdezernent Jürgen Uttecht, dem verantwortlichen Fachdienstleiter Georg Becker und Irmgard Bremm im Rathaus der Stadt Frechen entgegen. Überreicht wurden die Schulranzen von Christoph Siemons, dem amtierenden Präsidenten des Rotary Clubs Köln Dom, Franz-Egon Wirtz, dem Initiator der Schulranzenaktion, und dem Frechener Harald Plamper, der sich für alle Kölner Rotary Clubs beson­ders der Flüchtlinge angenommen hat.

 

Franz-Egon Wirtz liegt die schulische Integration der Kinder besonders am Herzen. „Sie ist für den schnellen Spracherwerb und das spätere Fortkommen ausschlagge­bend“, sagt er. Christoph Siemons erwähnte bei der Spendenübergabe, dass sich der Rotary Club Köln Dom in der Vergangenheit aus Überzeugung bereits in die Frechener Flüchtlingshilfe einbrachte: Zweimal haben beispielsweise in Frechen angekommene Flüchtlinge mehrere tausend Partien von neuer Tageswäsche erhalten.

 

Außerdem hat der Rotary Club Köln Dom die Initiative zu einem gemein­samen Projekt aller Kölner Rotary Clubs ergriffen: „Rotary hat ein Herz für Flüchtlinge“. In Zusammenarbeit mit dem Kölner Flüchtlingsrat übernehmen Rotarierinnen und Rotarier Patenschaften für Flüchtlingskinder und Mento­renschaften für ganze Familien. Der Flüchtlingsrat vermittelt die Kinder und Familien und unterstützt die Betreuung durch monatliche Reflexionstreffen. Dieses Projekt ist auf drei Jahre angelegt. In Frechen koordiniert der Sozi­aldienst katholischer Frauen, im Stadtteil Königsdorf der Verein „miteinan­der-füreinander“ die ehrenamtliche Arbeit.