Baumaßnahmen an Schulen

Schulraumversorgung Burg-, Linden- und Johannesschule

Der Schulkomplex der Lindenschule genügte aus den unterschiedlichen Baustandards sowohl aus schulisch-pädagogischer Sicht nach Art, Umfang und Struktur, als auch aus technischer Sicht nicht mehr den Anforderungen. Veränderte Anforderungen auch aus dem zukünftigen Ganztagsbetrieb erforderten räumliche Anpassungen.

Der Standort der Lindenschule liegt westlich in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt und ist für die Frechener Schullandschaft bedeutsam. Der Schulstandort Gisbertstr. soll gemäß Ratsbeschluss vom 10.05.11 erhalten bleiben und ist perspektivisch zu entwickeln.

Am 11.10.11 hat der Rat der Stadt Frechen den Beschluss über die Funktionsbeschreibung als Grundlage des Raumprogramms und das zukünftige pädagogische Konzept der Lindenschule gefasst. Das Raumprogramm basiert auf der Annahme einer dauerhaften 2,5 Zügigkeit. Mögliche Entwicklungen bei den Vorgaben der Klassenobergrenzen oder deren Berechnungsmodus sind nicht berücksichtigt.

Alle Bestandsgebäude wurden bereits rückgebaut. Die Lindenschule musste hierzu vor Beginn der Arbeiten zeitlich befristet in das Gebäude der ehemaligen Anne-Frank-Schule umgesiedelt werden.

Neben diversen schulorganisatorischen Vorteilen lässt sich die Standortentwicklung der Lindenschule sehr wirtschaftlich mit erforderlichen Modernisierungen und Erweiterungen der Burgschule verbinden. Die Gebäude der Burgschule sind nach Struktur und Zustand der Bausubstanz in den nächsten Jahren zu sanieren und zu erweitern (ganzheitlicher Ansatz), um den Aufgaben der Schule zukunftsfähig gerecht zu werden. Hier sind beispielhaft der Ganztag mit den Räumen der Mensanutzung, die nicht mehr zeitgemäßen WC-Anlagen und die unfertige Pausenhalle als Punkte zu nennen.

Ergänzend soll die Qualität im Schul- und im Betreuungsbereich verbessert werden.

Es ist daher geplant, dass die Räumlichkeiten der früheren Anne-Frank-Schule im Anschluss auch von der Burgschule als Interimslösung für die Zeit der Bautätigkeit von Modernisierungen der Burgschule genutzt werden können.

Die Grundschule Johannesschule in Frechen-Königsdorf wird derzeit erweitert und umstrukturiert, um zukünftig als 4,5 zügige Ganztagsschule fungieren zu können. Neben der Erweiterung soll das bestehende Ensemble, das sich aus Gebäuden unterschiedlichsten Baualters zusammensetzt, auch eine energetische Sanierung erfahren. Im Zuge der Sanierung sollen ferner Aspekte des Brandschutzes und der Barrierefreiheit verbessert werden.

Das zu verwirklichende Raumprogramm und die Raumkonzepte orientieren sich an der Kölner Schulbauleitlinie. Bei der Planung der Erweiterung und des Umbaus spielt das pädagogische Konzept eine wichtige Rolle. Besonderen Wert wird des Weiteren auf die Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit des Gebäudes sowie auf die umliegende Freiraumqualität gelegt.

2. Bauabschnitt Realschule

Nach Beschlussfassung zu den Vorlagen "Musterraumprogramm für die weiterführenden Schulen der Stadt Frechen" (Vorlage 112/16/2017) und zu "Planannahmen für die weiterführenden Schulen der Stadt Frechen (Vorlage 122/16/2017) erfolgt auf dieser Basis die Bedarfsdeckung an der Realschule in Form von System/Modulbauten. Es werden acht neue Klassenräume á 66 m² Nettogrundfläche und acht Differenzierungsräume à 28 m² Nettogrundfläche zur Verfügung gestellt. Den aktuellen Stand des 2. Bauabschnittes Realschule kann aktuell der Vorlage Nr. 284/16/2018 entnommen werden.

 

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