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Stadt Frechen

Gewinnerinnen des Wettbewerbs „Grün statt Grau – Insektenfreundliche und schöne Vorgärten in Frechen“ ausgezeichnet

In Frechen wurden bei einem Wettbewerb aus insgesamt 26 Einsendungen nicht nur die drei schönsten sondern auch besonders naturnahen und insektenfreundlichen Vorgärten gekürt.

Die Stadt Frechen hatte in diesem Jahr zu einem Wettbewerb unter dem Motto „Grün statt Grau - Insektenfreundliche und schöne Vorgärten in Frechen“ aufgerufen. Mit dieser Aktion sollen Bürgerinnen und Bürger animiert werden, dem Schottergarten-Trend ein Ende zu setzten und den eigenen Vorgarten naturnah, vielfältig, insektenfreundlich und grün zu gestalten. 

Insgesamt 26 eingereichte Bewerbungen aus Frechen wurden von einer Fachjury begutachtet und davon anschließend drei Gewinnerinnen gekürt. Die Fachjury setzte sich zusammen aus der Klimaschutzmanagerin der Stadt Frechen Farima Tehranchi, Oliver Reinhold der Abteilung Stadtreinigung, Grün und Friedhofswesen, Gabriele Illig als NABU-Vertreterin für Frechen, Armin Schipper als Vorsitzender sowie Stefan Hoss als stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, Umwelt und Klima und Jürgen Bürger von der GVG Rhein-Erft GmbH.

Bei der Auszeichnung im Rathaus wurden den drei Gewinnerinnen die Preise von Bürgermeisterin Susanne Stupp und Jürgen Bürger als Vertreter des Wettbewerbssponsors GVG-Rhein-Erft GmbH überreicht.

Den ersten Platz und somit den Hauptgewinn in Höhe von 500 Euro gewann der Vorgarten von Jessica Breitbarth. Über den zweiten Platz und einer Prämie von 300 Euro konnte sich Ulrike Schikowski freuen. Auf Platz drei wurde der Vorgarten von Gabriele Schiefer gewählt. Sie erhielt eine Prämie in Höhe von 200 Euro.

Bewertet wurde unter anderem die biologische/bunte Vielfalt, Insekten- und Bienenfreundlichkeit, Bezug zur Region, Nistmöglichkeiten, Raum für „Kinderstube“ (beispielsweise Hecken, Versteckmöglichkeiten für Jungvögel), „Wilde Räume“ (Winter- und ganzjährige Quartiere für bspw. Igel), Nahrungsangebote für Insekten sowie der Gesamteindruck. Sonderpunkte gab es für die Aufwertung des Gartens (vorher/nachher Bild) und den Verzicht auf Pflanzenschutzmittel.

Projektverantwortliche und Klimaschutzmanagerin der Stadt Frechen Farima Tehranchi erklärt „Pflanzen und Insekten sind überlebenswichtig für den Menschen. Hierbei sind selbst kleinere Grünflächen wie der eigene Vorgarten zum Schutz des Artenreichtums und für das Mikroklima wichtig. In Anbetracht des Klimawandels haben diese kleinen Oasen eine beachtliche Funktion - sie beeinflussen Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Trockenheit in ihrer direkten Umgebung“.

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