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Stadt Frechen

Mit dem Willen zur Gestaltung

Nina Herrmann heißt die neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Frechen. Zum 1. April 2022 hat sie ihr Amt von ihrer Vorgängerin Marianne Kihm übernommen.

Nach den ersten sieben Wochen auf der neuen Position hat Nina Herrmann viele Gestaltungsspielräume in der Aufgabe entdeckt: „Sie bilden den Reiz, aber auch Herausforderung zugleich.“

Die Gleichstellungsbeauftragte ist fachlich direkt der Bürgermeisterin Susanne Stupp als „Sondergesetzliche Fachstelle“ zugeordnet. Innerhalb der Stadtverwaltung kommt ihr eine Querschnitts- und Managementaufgabe zu, deren Ziel die Schaffung und der Ausbau geschlechtergerechter Strukturen ist.

Welche Schwerpunkte hat sich Nina Herrmann gesetzt? „Mir sind die Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, respektvoller Umgang miteinander, verstärkte Partizipation von Frauen in Führungspositionen, gendersensible Sprache und die Beseitigung struktureller Diskriminierungen besonders wichtig.“ 

Das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist schon längst auch Thema von Männern. Hier gilt es Akzeptanz zu schaffen und zu sorgen, dass keine beruflichen Nachteile entstehen. „In Sachen Gleichberechtigung haben wir viel erreicht, aber es gibt auch noch viel zu tun. In den Köpfen bestehen oftmals die alten Rollenbilder weiter fort.“ Zur „Sorgearbeit“ in Partnerschaften und Familien gehören für Nina Herrmann sowohl Kindererziehung als auch die Pflege Angehöriger. 

Seit dem Beginn ihrer Ausbildung im Jahr 1998 arbeitet die heute zweifache Mutter bei der Stadtverwaltung Frechen. Sie begann in der Personalabteilung, war unter anderem Ausbildungsleiterin, wechselte im Jahr 2010 in die Wirtschaftsförderung und im Jahr 2019 in die Organisationsabteilung. Ihre bisherigen Tätigkeiten bilden eine gute Grundlage für die neue Aufgabe. 

Auch außerhalb der Stadtverwaltung setzt sich die Gleichstellungsbeauftragte für die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben ein. Das beinhaltet die Kooperationen mit Bürgerinnen und Bürgern, Netzwerken, Verbänden und Institutionen. Es gilt, durch geeignete und ansprechende Aktionen und Aktivitäten den Gleichstellungsgedanken in die Öffentlichkeit zu bringen. Aufgrund der Pandemie konnten einige Veranstaltungen in den letzten zwei Jahren nicht wie geplant stattfinden. Nina Herrmann möchte das abwechslungsreiche Veranstaltungsprogramm von Marianne Kihm wieder aufgreifen und weiterentwickeln. Alle Altersgruppen sollen angesprochen werden, auch unter Einbeziehung digitaler Formate.

Nina Herrmann ist bewusst, dass für eine erfolgreiche Arbeit als Gleichstellungsbeauftragte das Miteinander essentiell ist. In diesem Sinne freut sie sich auf eine vielfältige und bunte Teilhabe aller an dem Thema „Gleichstellung“.

Nina Herrmann hat das Amt der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Frechen übernommen.

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