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Stadt Frechen

Prüfung einer Kinderbetreuung für die Sommerferien Ferienfreizeiten können während der anhaltenden Pandemie nicht in gewohntem Umfang stattfinden

Die Stadtverwaltung Frechen informierte in der gestrigen Sitzung des Rates darüber, dass aktuell das eingeschränkte Angebot einer Betreuung in den Sommerferien für Frechener Kinder geprüft wird.

Das sonst übliche Ferien-Angebot wird in der noch andauernden Corona-Pandemie nicht in der bekannten Form durchgeführt werden können. Es müssen eine Reihe von Auflagen berücksichtigt werden, die im Zuge der schrittweisen Öffnung des öffentlichen Lebens zwar gelockert, nicht aber vollständig aufgehoben sind. Insbesondere Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebote und strikte Hygienepflichten sind unverändert gültige Leitlinien und werden es nach aktuellem Stand der Dinge auch vorläufig bleiben.

Der aktuell gültige Erlass des Landes Nordrhein-Westfalen besagt, dass bei der Durchführung von Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit neben den einschlägigen Hygienevorschriften weitere Regelungen des Infektionsschutzes zu beachten sind. Demnach ist beispielsweise sicherzustellen, dass sich maximal eine Person pro fünf Quadratmeter in Räumen aufhalten darf und bei bewegungsorientierten Angeboten zehn Quadratmeter pro Person vorzusehen sind.

Auch die gewohnte Art der Gemeinschaftsverpflegung und die Getränkeversorgung ist nicht in der sonst üblichen Form realisierbar. Zudem müssen regelmäßige Reinigungsvorgänge und Desinfektionen von Kontaktflächen, Sanitärbereichen und auch der Spielmaterialien gesichert sein. Hierzu sind dann gesonderte Hygienepläne zu erstellen, zu dokumentieren und zu überwachen.

Unter der Berücksichtigung der aktuellen Auflagen könnten nach aktuellen Erkenntnissen beispielsweise in der städtischen Kinder- und Jugendeinrichtung Deluxe etwa zehn Kinder, im Kinder- und Jugendzentrum Habbeltown in Frechen-Habbelrath eventuell vier bis acht Kinder und auf dem städtischen Abenteuerspielplatz auch mit der Aufstellung von Zelten lediglich 16 Kinder je Woche betreut werden.

Die Entscheidung zur Absage der gewohnten Ferienfreizeiten wurde bereits vor einigen Wochen im Eindruck der anhaltenden Corona-Krise getroffen. Bis heute gelten die Kriterien zur Absage unverändert.

In Anlehnung an die Regularien bei den Kindertagesstätten und den Schulen wird derzeit vom Jugendamt geprüft, ob beispielsweise der sogenannte Katalog der Schlüsselfunktionen für die Ferien-Betreuung herangezogen werden kann. Dabei wäre dann nicht nur der Nachweis der Zugehörigkeit zu erbringen, sondern auch ein Beleg, dass ein zwingender Betreuungsbedarf vorliegt. Von Seiten der Verwaltung wird in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 17. Juni ein entsprechendes Konzept vorgestellt und mit den politischen Vertreterinnen und Vertretern sowie den Freien Trägern beraten.

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