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Stadt Frechen

Frauen in Frechen, FiF – Programm für das 2. Halbjahr veröffentlicht

Ein Besuch bei der Feuerwehr, Wandern, Aktionen und Kampagnen gegen Gewalt an Frauen sowie Kino und Kleinkunst bestimmen das Programm „Frauen in Frechen“ für das zweite Halbjahr 2019, das die Gleichstellungsbeauftragte Marianne Kihm jetzt veröffentlicht hat.

Das Programm startet am 13. September mit einer interessanten Führung durch die neue Feuerwache Frechen, das teuerste Bauwerk, das die Stadt Frechen bislang in Angriff genommen hat. Unter dem Titel: „Lindenstraße 112 – für Frauen keine No-Go-Area!“ führt  Peter Hartl, leitender Branddirektor, durch den Gebäudekomplex und gibt Einblicke in den Alltag der Feuerwehr  genauso wie in die komplexe Ablauf- und Gebäudetechnik zur Steuerung und Alarmierung im Einsatzfall.

Am 12. Oktober steht dann wieder die beliebte Frauen-Tageswanderung auf dem Programm. Nachdem mit den vorangegangenen Wanderungen das Bergische Land erwandert wurde, geht es nun wieder zurück auf den Natursteig Sieg. Der Tag auf Schusters Rappen durch die Natur  bietet eine kleine „Auszeit“ für die Teilnehmerinnen mit anregenden Gesprächen und der einen oder anderen Überraschung am Wegesrand.

Wie immer stehen die Aktionen und Veranstaltungen im November ganz im Zeichen des Internationalen Gedenktages „Nein zu Gewalt an Frauen“ am 25. November.

Schon im Vorfeld des Gedenktages, am Mittwoch, 20. November, stimmt Frechen Film mit dem bewegenden Film "Nur eine Frau", der erschütternden Geschichte eines "Ehrenmordes" der im Februar 2005 Deutschland erschütterte, die Kinobesucherinnen und –besucher im Lindentheater Frechen auf das Thema ein.

Der „Runde Tisch gegen Gewalt an Frauen und deren Kinder“ im Rhein-Erft-Kreis macht dann am Freitag, den 22. November mit einer öffentlichen Kampagne in Frechen  auf den 25. November als Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen aufmerksam.

Unter dem Motto „Veilchen sind nur als Blumen schön“ werden Blumentöpfe an Besucherinnen und Besucher des Frechener Wochenmarktes verteilt.

Am 27. November präsentiert die Gleichstellungsbeauftragte Marianne Kihm anlässlich eines Kleinkunstabends in der Stadtbücherei die neue Öffentlichkeitskampagne des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen“.

Unter dem Motto "Aber jetzt rede ich" zeigt die Kampagne Frauen in ihrer Stärke – mutig, selbstbestimmt und entschlossen einen Weg aus der Gewalt zu finden.

Auf sieben großen Roll-ups präsentiert sie die mutigen Frauen und ihre Aussagen. Gleichzeitig wird dazu die Telefonnummer des Hilfetelefons veröffentlicht um betroffenen Frauen Mut zu machen, sich mit Rat und Unterstützung aus ihrer Situation zu befreien.

Nach der Präsentation werden die einzelnen Roll-ups an

publikumsintensiven, stark frequentierten Standorten der Stadtverwaltung platziert.

Frauen eine Stimme geben, das kann auch Sylvia Brecko, die Kabarettistin, ehemalige Fernsehansagerin und Moderatorin, die bereits mit ihrem Weihnachtsspecial im vergangenen Jahr die Zuhörerinnen und Zuhörer in der Stadtbücherei Frechen begeistert hat.

Anlässlich der Präsentation der Kampagne „Aber jetzt rede ich“ des Hilfetelefons  gastiert die Künstlerin im November erneut in der Stadtbücherei, dieses Mal mit ihrem Programm „Mythos“.

In einer einfühlsamen und sinnlichen Inszenierung zeigt sie Stationen aus dem Leben vielschichtiger, zu Legenden gewordener Frauen wie z.B. Marlene Dietrich, Edith Piaf oder Marilyn Monroe.  Frauen, die obgleich Stars und berühmt, selbst mehrfache, verschiedene Formen von Gewalt und Vernachlässigung erlebt und  traumatische Erfahrungen gemacht haben.

Im Dezember geht es im Programm „Frauen in Frechen“ dann wieder um die eigene Persönlichkeit und den eigenen Stil.

Auf vielfachen Wunsch der Teilnehmerinnen aus den vorangegangenen Workshops zum Thema Imagepflege und  Kompetenzunterstreichung finden diese nun ihre Fortsetzung mit einem Workshop zur persönlichen Farbanalyse.

An zwei Terminen zur Auswahl (11.od.12. Dez.) erfahren die Teilnehmerinnen wie sich die richtigen Farben auf ihre Persönlichkeit auswirken und wie sie diese effektvoll im Beruf und auch im Privatleben einsetzen können.

Die genauen Anfangszeiten für alle Programmpunkte, die Teilnahmebedingungen und -gebühren sind im Programm „ Frauen in Frechen“ aufgeführt, das druckfrisch im Frechener Rathaus ausliegt oder bei der Gleichstellungsbeauftragten angefordert werden kann.

Tel.: 02234/5011451 oder E-Mail an: gleichstellungstadt-frechende

Unter: www.stadt-frechen.de  ist das Programm auch online abrufbar  und auch als Newsletter bestellbar.

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