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Stadt Frechen

Sanierung der Dreifeldhalle hat begonnen - Eine barrierefreie Sportstätte entsteht am Gymnasium

Die Dreifeld-Sporthalle am Gymnasium der Stadt Frechen soll einer umfassenden Sanierung zugeführt werden. Die Sanierung umfasst die Instandsetzung schadhafter Bauteile, eine Umstrukturierung hin zu einer barrierefreien Sporthalle und die grundlegende Erneuerung der technischen Gebäudeausstattung.

Projektleiter Markus Büter (l.) und Fachdienstleiter Joachim Floryszak verantworten die Sanierung der Dreifeldhalle am Gymnasium.

„Das ist das erste große Projekt, welches ich vom Start weg in meiner neuen Funktion begleiten darf“, freut sich der zuständige Fachdienstleiter Joachim Floryszak. Floryszak hat zum 15. März 2022 den Fachdienst 6 Gebäudemanagement der Stadt Frechen übernommen. Aufgrund der angespannten Hallensituation im Stadtgebiet Frechen ergänzt Floryszak: „Das Projekt soll so schnell wie möglich im Rahmen des Bauzeitenplans realisiert werden.“

Die Dreifeldhalle wurde zu Beginn der Osterferien geschlossen. Projektleiter Markus Büter: „Die Eröffnung ist für das zweite Quartal 2023 vorgesehen.“

Notwendig ist die Sanierung aufgrund der Undichtigkeiten im Dach sowie des schlechten Zustandes und des fortgeschrittenen Alters der sanitären Anlagen. Die Gesamtkosten liegen bei 5,9 Millionen Euro, von denen 1,1 Millionen Euro der Bund fördert. 

Die Grundfunktionen der Dreifachsporthalle mit ihren sechs Umkleideräumen bleiben nach der Sanierung erhalten. Dennoch werden zusätzliche Funktionen in den Bestand integriert: Barrierefreie Toiletten und weitere Toilettenanlagen für Besucherinnen und Besucher der Sportveranstaltungen im Erdgeschoss sowie barrierefreie Umkleidemöglichkeiten für darauf angewiesene Sportlerinnen und Sportler im Untergeschoss. Umkleiden für Lehrerinnen und Lehrer werden mit einer eigenen Sanitäreinheit versehen. Äußerlich soll das Gebäude einfacher und kompakter gestaltet werden. Die Fassade wird energetisch saniert.

Innerhalb der Raumgrenzen macht insbesondere in den Umkleide- und Duschbereichen der Gebäudezustand eine Kompletterneuerung der technischen Anlagen und der Oberflächen erforderlich. Der in die Jahre gekommene Sportboden wird erneuert und mit einer integrierten Fußbodenheizung versehen, welche das energetische Konzept des Gebäudes unterstützt.

Die Versorgung des Gebäudes mit Fernwärme bleibt erhalten. Der Wärmebedarf wird jedoch deutlich reduziert, da die Gebäudehülle soweit wie möglich energetisch verbessert wird. Zu den vorgesehenen Maßnahmen gehören hier die Erneuerung der Verglasungen und die nachhaltige Ertüchtigung der undurchsichtigen Gebäudehülle (Wände, Dachflächen und soweit möglich der Fußbodenflächen). Eine zu erwartende Energieeinsparung von bis zu 50 Prozent wird angestrebt. Die Erneuerung der technischen Infrastruktur, hier insbesondere der Lüftungstechnik mit effizienten Wärmetauschern sowie die Umstellung der Hallenbeheizung auf eine Fußbodenheizung, trägt ihren Teil dazu bei. Die mögliche Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach wird vorbereitet.

Die Sanierung der Turnhalle erfolgt in einem zusammenhängenden Bauabschnitt. Für die Zeit der Sanierungsmaßnahmen befindet sich die Turnhalle nicht in Nutzung für den Schul- oder Vereinssport.

Die äußerliche Gestaltung der Halle soll kompakter werden.

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Bildnachweise

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  • Rongen Architekten
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