Gleichstellungskonferenz tagte in Frechen

Foto: Pressestelle Stadt Frechen
Bürgermeisterin Susanne Stupp begrüßte die Teilnehmerinnen der Gleichstellungskonferenz Rhein-Erft in Frechen. Im Frechener Rathaus tagte die Konferenz.

Gleichstellungskonferenz in Frechen

 

Mit der Begrüßung durch Bürgermeisterin Susanne Stupp startete in dieser Woche die Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten im Rhein-Erft-Kreis in Frechen.

 

„Frauen machen Kommunen stark“, diesem Slogan konnte sich die Bürgermeisterin nur anschließen und verwies dabei sowohl auf den Spitzenplatz Frechens bereits im Jahr 2011 bei einer bundesweiten Untersuchung zu Frauen in der Kommunalpolitik als auch auf die aktuellen Daten aus dem  Frauenförderplan der Stadt Frechen.

Zwischenzeitlich, das belegen die Zahlen dort, hat auch die Verwaltung hier aufgeholt und weist in vielen Bereichen ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis auf. „Luft nach oben ist immer“, so die Bürgermeisterin, „deshalb steht in Frechen auch weiterhin die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ganz oben auf der Agenda der Verantwortlichen.“

 

Die Gleichstellungskonferenz Rhein-Erft vertritt die Interessen von Frauen auf Kreisebene und schafft ein kreisweites Forum für frauenpolitische Diskussionen, sichert den Erfahrungsaustausch und den Informationsfluss zwischen den Kolleginnen und klärt Fragen des eigenen Berufsstandes.

 

Themen der Konferenz in Frechen waren unter anderem die Ergebnisse der vorangegangenen Gespräche mit Ministerin Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, die die Gleichstellungsbeauftragten Anfang des Jahres in ihr Ministerium eingeladen hatte.

 

Auch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts einen dritten Geschlechtseintrag im Behördenregister zwingend vorzuschreiben war Thema der Gleichstellungskonferenz. Dadurch sind viele Personalverantwortliche wieder dazu übergegangen, in Stellenausschreibungen nur die männliche Form der Berufsbezeichnung zu verwenden, ergänzt durch die Geschlechtsbezeichnung „männlich, weiblich, divers“  im Klammerzusatz (m/w/d). Die Gleichstellungsbeauftragten bedauern das sehr und weisen darauf hin, dass diese Praxis gegen geltendes Recht verstößt.

 

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